MadDogs gastieren bei der SG Pforzheim/Eutingen
Am vergangenen Wochenende waren die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder spielfrei, nun steht vor der Osterpause noch eine Auswärtsaufgabe an. Am Samstag, 28. März, 19 Uhr, geht’s in die Bertha-Benz-Halle zum Tabellenfünften SG Pforzheim/Eutingen, in der sie bisher erst vier Heimpunkte abgegeben haben.
Bereits am Freitag vor zwei Wochen bestritten die Filder-Handballer beim Derbysieg gegen Balingen-Weilstetten II ihr letztes Spiel und hatten somit quasi zwei spielfreie Wochenenden. „Wir hatten natürlich das Wochenende nach dem Balingen-Spiel frei und haben dann ganz normal trainiert“, berichtet MadDogs-Coach Daniel Brack. „Wir hatten dann das vergangene spielfreie Wochenende frei und haben uns jetzt ganz normal auf die Woche in gegen Pforzheim/Eutingen vorbereitet.“
Nur einen Tag weniger frei hatte die SG, konnte aber großes Selbstvertrauen aus dem 36:27-Heimsieg gegen Konstanz mitnehmen. „Man muss sagen, dass Pforzheim/Eutingen eine richtig gute Runde spielt und jetzt vor allem in den letzten Wochen mit einer überragenden Leistung gegen Konstanz aufgehört hat“, weiß der TSV-Kommandogerber, „wo sie schon zur Halbzeit recht deutlich vorn lagen und nachher mit über neun Toren gewonnen haben und dort wirklich in allen Belangen überlegen waren.“
Während die Goldstädter in der Fremde nur vier ihrer zwölf Spiele gewinnen konnten, haben sie zu Hause erst vier Punkte abgegeben und bislang auch nur gegen Horkheim verloren „Es ist auch eine Mannschaft, wo ich damit rechne, dass die für die Aufstiegsrunde im Süden melden wird, weil sie auch wirklich ein gutes Team zur Verfügung haben und mit Alexander Lipps einen hervorragenden Trainer, der das schon seit Jahren macht, und auf eine hohe Eingespieltheit zurückgreifen kann, schildert der 45-Jährige seine Sicht der Dinge. Alle anderen Vereine unter den Top5 haben übrigens auf die Aufstiegsrunde verzichtet.
Was auf seine Jungs zukommt, weiß der Sportlehrer nicht nur aus dem 30:27-Hinspielsieg: „Es ist eine Mannschaft, die über mehrere verschiedene Abwehrsysteme verfügt. Einerseits ein 3:2:1, wo die vorne Mitte häufig bei zwei Kreisläufern spaltet, auf der anderen Seite eine kompakte 6:0-Abwehr. Sie haben gute Torhüter und in den letzten Wochen wirklich sehr gute Ergebnisse hingelegt“
Es gibt mehrere herausragende Spieler, allerdings hat gegen das Team von HSG-Coach Ralf Bader vor allem ein Akteur auf sich aufmerksam gemacht. „Max Bröhl war gegen Konstanz mit elf Toren ihr bester Torschütze, für mich ist trotzdem nach wie vor der wichtigste Spieler des Teams Julien Broschwitz, der jetzt über die letzten Jahre hinweg immer dieses Team angeführt hat und für mich zu den besten Rückraummittespielern der Liga gehört“, nennt Brack zwei wichtige Mann im Kader der Gastgeber.
Gegen die Jungs-Galler hatte er bis auf Linksaußen fast alle Spieler zur Verfügung, dies wird jedoch in Pforzheim anders sein. „Für uns geht es darum, dass wir unsere Tugenden Einsatzbereitschaft an Tag legen“, gibt der frühere Bundesligaspieler seine Marschroute aus. „Wir werden ohne Max Heydecke und ohne Linus Schmid am Wochenende agieren müssen. Das Gleiche gilt auch für alle U19-Spieler, die teilweise angeschlagen sind, das heißt, Laurin Huss wird nicht spielen können, sodass wir schon wieder mit einem sehr dezimierten Kader anreisen werden und gucken, dass wir dort eine Überraschung schaffen.“


