MadDogs gastieren zum Nachholspiel in Horkheim
Am Donnerstag, 5. März, 20 Uhr, sind die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder im Nachholspiel des 16. Spieltags beim TSB Heilbronn-Horkheim zu Gast. Dabei möchte die Mannschaft von MadDogs-Coach Daniel Brack eine bessere Leistung zeigen als zuletzt gegen Leutershausen und auch die sich bietenden Möglichkeiten besser verwerten.
Im Januar wurde die Partie verschoben, weil sich Max Heydecke und Linus Schmid beim Nationalmannschaftslehrgang befanden. Paradoxerweise können beide nun auch beim Nachholspiel nicht auflaufen, da sie parallel für den TVB Stuttgart im Einsatz sind.
„Wir haben sicherlich aktuell schwere Bedingungen und das Spiel in Horkheim ist am Donnerstagabend von der Aufgabe schon schwierig und nach Horkheim zu fahren doppelt schwierig, zumal wir keine 48 Stunden später in Erlangen spielen“, sagt Brack zur aktuellen Lage.
Während es bei den Erstliga- oder Nationalmannschaften schon mal vorkommen kann, dass sie innerhalb kürzester Zeit zwei Begegnungen zu absolvieren haben, ist die Ansetzung in der Stauwehrhalle doch eine besondere. „Wir sind keine Profimannschaft, sodass es für uns sehr ungewöhnliche Rahmenbedingungen sind“, äußert sich auch der MadDogs-Kommandogeber
Die Hunters waren es, die den Filder-Handballern im Dezember die erste Heimniederlage beibrachten, allerdings lief es in dieser Phase beim TSV auch nicht rund. „Für mich ist Horkheim, auch wenn man auf die Tabelle blickt, ein absolutes Topteam der Liga, das sich in dieser Saison wieder deutlich weiterentwickelt hat und mit Andreas Schröder einen erfahrenen, ehemaligen Nationalspieler in ihren Reihen hat“, weiß der 44-Jährige um die Stärke des Gegners.
Aktuell steht der TSB mit 27:15 Punkten auf Platz fünf, während die MadDogs als Achter 23:19 Zähler auf dem Konto haben. Hinzukommt, dass die Horkheimer bislang nur gegen die Würzburg (29:33) sowie Pfullingen (30:30) und Kornwestheim (33:33) Punkte abgegeben haben. Seit Ende Oktober gab es sechs Siege nacheinander.
„Ich hoffe, dass wir in der Chancenverwertung etwas zulegen können im Vergleich zum Spiel gegen Leutershausen, ein gutes Spiel machen und vielleicht eine Überraschung schaffen“, geht Brack trotz der klar verteilten Rollen positiv an die Aufgabe im Unterland heran.


