MadDogs gewinnen beim Aufsteiger HSG Albstadt mi 43:38
Im zweiten Auswärtsspiel sind die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder zum zweiten Auswärtssieg der noch jungen Saison gekommen. Beim von der Oberliga in die 3. Liga durchmarschierten Aufsteiger HSG Albstadt konnten sich die Mannen von MadDogs-Coach Daniel Brack beim 43:38(23:19)-Erfolg vor allem Aufgrund ihrer Offensivleistung durchsetzen, in der Defensive gibt es dagegen weiterhin Steigerungspotenzial. Weiter geht’s am Samstag, 19. September, 19.30 Uhr, im Egelsee-Zwinger gegen die SG Pforzheim/Eutingen.
„Ich finde tatsächlich, dass wir jetzt einen gelungenen Saisonstart hingelegt haben, mit noch einem Auswärtssieg in Albstadt. Ich bin mit unserer Angriffsleistung insgesamt sehr zufrieden und finde auch, dass wir es wirklich gut gemacht haben im Gegenstoß. In der Abwehr können wir weiter zulegen und unsere Torhüter noch besser unterstützen. Der Gegner hat sich viel überlegt, Sieben-gegen-sechs und hat dann in Abwehr umgestellt, das heißt, wir mussten uns da schon darauf vorbereiten. Umso glücklicher bin ich, dass wir den Sieg einfahren konnten. Wir hatten eine sehr hohe Trefferquote im Angriff und haben uns da aber auch sehr gute Chancen herausgearbeitet und demzufolge freuen wir uns jetzt einfach über diesen Sieg und können diese Woche gut arbeiten, um dann am Wochenende gegen Pforzheim/Eutingen ein Spitzenspiel zu bekommen“, freut sich MadDogs-Coach Daniel Brack über den zweiten Auswärtserfolg im zweiten Auswärtsspiel der Saison.
„Wir spielen ein recht durchwachenes Spiel, kommen ganz gut rein durch Jorick Pols Paraden und schaffen es dann, uns einen kleinen Vorsprung zu erspielen. In der Abwehr haben wir nicht den Zugriff, den wir bräuchten, und können uns nicht entscheidend absetzen, deshalb ist es die ganze Zeit noch ein bisschen eng. Hintenraus haben wir verdient gewonnen, aber es gibt noch Verbesserungspotenzial“, ergänzt Kapitän Simon Kosak.
Die Gastgeber starteten besser ins Spiel und führten schnell mit 2:0 (2.). Gehaltene Bälle von Jorick Pol und gute Abschlüsse vorne sorgten jedoch für den raschen 2:2-Ausgleich (4.). Bis zum 4:3 (6.) konnte Albstadt vorlegen, danach drehten die Filder-Handballer erst den Spielstand zum 4:5 (7.) und lagen beim 6:8 (10.) erstmals mit zwei Torne vorne. Obwohl sie sich in Unterzahl befanden, ließen die Gäste von den Fildern den Ausgleich nicht zu, und sahen sich beim 8:11 (15.) sogar mit drei Treffern vorne. Die HSG reagierte mit einer Auszeit, allerdings hatten die MadDogs beim 10:14 (19.) den Vorsprung weiter ausgebaut. Mit einem Doppelschlag verkürzten die Hausherren auf 13:15 (21.), doch nur 66 Sekunden später war der alte Abstand wieder hergestellt. Anschießend kam Albstadt auf 16:18 heran (25.) und so nahm Brack sein erstes Timeout. Dieses trug auch Früchte, denn mit zwei Toren nacheinander hieß es wieder plus 4. Zum 19:23 konnte sogar Jorick Pol ins leere HSG-Tor einnetzen und wenn nicht die Zeit nicht schon abgelaufen gewesen wäre, hätte Laurin Huss sogar noch das 19:24 besorgt. So ging es mit 19:23 in die Kabinen.
Nach dem Wechsel konnten die Gäste innerhalb von fünf Minuten ihren Vorsprung auf sieben Tore (28:21) ausbauen, denn die Abwehr stand in dieser Phase etwas besser. Anschließend konnte die HSG auf 26:30 herankommen (42.), doch beim 28:35 (47.) hatten die MadDogs den Sieben-Tore-Abstand wieder auf die Anzeigetafel gebracht. In den nachfolgenden vier Zeigerumdrehungen wurde die Führung sogar vorentscheidend zum 39:30 ausgebaut und blieb so auch bis zum 42:33 (55.) bestehen. In der Schlussphase durfte Albstadt dann mit einem 5:0-Lauf noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, ehe TSV-Kapitän Simon Kosak mit seinem Treffer zum 43:38 für den Endstand sorgte.
HSG Albstadt – TSV Neuhausen/Filder 38:43
HSG Albstadt: Malek, J. Mayer, Deuringer; J. Thomann (6), Menzel, F. Mayer (3), E. Flügel (4), G. Thomann (5/1), S. Flügel (1), Tadic, Fuchs (10/3), Lebherz, Huonker, Bänsch, Alilovic (8), Dupé.
TSV Neuhausen/Filder: Prauß, Pol (1); J. Sprößig (3), Huss (2), M. Sprößig (3), La. Schmid (4), Haag (9), Usatiuc (1), Reinhardt, Baumann, Fischer (10/3), Neumaier (3), Kosak (7).
Schiedsrichter: Ernst/Sippel (Freiburg).
Zuschauer: 300.
Zeitstrafen: E. Flügel, Lebherz, Alilovic, J. Sprößig, La. Schmid, Haag (2), Usatiuc, Fischer.
Siebenmeter: 4/4, 3/3.
